Welche Daten Casino und Zahlungsdienst bei Afterpay sehen
Das casino sieht bei einer Zahlung über afterpay in der Regel keine vollständigen Kartendaten. Es erhält vor allem Transaktionsdaten: Betrag und Währung, Datum und Uhrzeit, Zahlungsstatus (genehmigt, abgelehnt, erstattet), eine Bestell- oder Zahlungsreferenz sowie Angaben zur Zuordnung im Spielerkonto wie Kunden- oder Einzahlungs-ID. Je nach technischer Anbindung kommen Basisdaten aus der Kasse hinzu, zum Beispiel Name und E‑Mail-Adresse, wenn sie zur Abwicklung oder für Abgleiche im Konto genutzt werden. Die eigentliche Bonitätsprüfung und die Entscheidung, ob afterpay die Zahlung freigibt, liegen beim Zahlungsdienst und nicht beim casino.
afterpay verarbeitet mehr personenbezogene Daten als das casino, weil der Dienst die Identität prüfen und das Ausfallrisiko bewerten muss. Dazu gehören je nach Land und Checkout: vollständiger Name, Rechnungs- und Lieferadresse (falls erfasst), Geburtsdatum, Kontaktangaben, Geräte- und Sitzungsdaten (zum Beispiel IP-Adresse und Browserdaten), Zahlungs- und Vertragsdaten sowie Historie der afterpay-Nutzung. Für die Privatsphäre bedeutet das: Das casino sieht weniger Bank- oder Kartendetails, aber afterpay erhält ein breiteres Profil der Zahlung und kann diese Daten mit eigenen Prüfprozessen verknüpfen; im casino-Konto bleibt die Einzahlung als Zahlung über afterpay sichtbar, inklusive Betrag und Zeitstempel. Unterm Strich verschiebt sich die Datensicht von der Bankkarte weg hin zum Zahlungsdienst, der mehr Identitäts- und Risikodaten sammelt.